PRACTICE

There are always new tools to play with in class. For the last two years, after baby pause, it was about finding comfy performative mind sets while training, and reducing ambition.
Or about a physical focus: getting the pelvic floor strong again for jumps, or shoulder alignment after hours nursing with a crooked back. Dreaming of spiral movement patterns, or meditating on contemporary principles like martial arts and Klein-Technique combined with classic technique. Changing attitudes as moving through formal shapes. I like the technical side, and once letting go of it the inner groove takes over. My body much enjoys visiting these same old training context in new stages of life. Less for mastering, but to adapt and transform the handcraft. And, taking the proprioceptive critic by the hand to stay in a warm conversation with bones even o-40. Big thanks to Jo Siska for endless sweaty classes and for opening a creative ballet space in Berlin, Studio für künstlerischen Tanz.

Haus Sommer – Yum Yum

Premiere: May 12, 2023 at Ballhaus Ost .
In the picture: Michael Schumacher/Meine Damen und Herren Ensemble, Tara Jade Samaya, Yui Kawaguchi, Fungi Fung, Dasniya Sommer.
Documentation by Pippa Samaya.

 

Yum Yum – Tanzschreiber

 

ENGLISH VERSION

Das nahrhafte Paradigma der Instant-Nudelsuppe

Das Ensemble-Stück „Yum Yum“ von Haus Sommer unter der Leitung der Choreografin und Tänzerin Dasniya Sommer, das vom 12.-14. Mai 2023 im Ballhaus Ost zu sehen ist, verwirrt vermeintlich Nicht-Zusammengehöriges und entwirrt dabei die Möglichkeiten von Künstlichkeit.

Es beginnt mit einer unerwarteten Erkenntnis: Ich habe noch nie YumYum-Nudeln gegessen. Während ich mich in die Einlassschlange zur Premiere des nach dem populären Instant-Gericht betitelten Stückes anstelle, denke ich ergebnislos über die Unkenntnis des Naheliegenden nach. Es wird nicht das letzte Mal an diesem Abend sein, dass mir etwas unbegreiflich bleibt. Drinnen wartet vor der Tribüne ein großer gemütlicher Teppich auf das Publikum, der in eine wunderliche Bühneninstallation buchstäblich ausfranst: Von der Decke hängen auf unterschiedlicher Höhe mehrere halbvoll mit Wasser gefüllte transparente Plastikbeutel, an den weißen Vorhängewänden lehnen einige lange Holzstäbe, im hinteren Teil der Bühne hängt ein riesiges Seilknäuel, das in Gedenken an die Überschrift der Aufführung sofort an Nudeln erinnert, und vorn am Bühnenrand steht, ebenfalls auf einem Haufen Seilbündel, ein großer Wok (Bühnenbild: Dasniya Sommer). In einer von meinem Platz aus kaum einsehbaren Nische am Bühnenrand wird eine der Performer*innen von drei anderen beiläufig verschnürt und auf eine suspension vorbereitet, während ein anderer Performer bedächtig zwischen den Wasserbeuteln umherläuft und dabei Worte vor sich hin spricht, die wahrscheinlich eine Zutatenliste ergeben. Jedes Mal, wenn sich mir etwas zu erhellen scheint, wird gleichzeitig etwas anderes undurchsichtig.

Im fünfköpfigen intersektionalen Ensemble von „Yum Yum“, das neben Sommer aus Michael Schumacher, Yui Kawaguchi, Tara Jade Samaya und Fungi Fung besteht, treffen unterschiedliche künstlerische Praktiken aufeinander: Schauspiel, Ballett, Mixed Martial Arts, zeitgenössischer Tanz und die japanische Fesselkunst Shibari. Damit ist bereits das Fundament gelegt für eine Ästhetik des Eklektischen, die immer wieder gängige Gegensätze in Frage stellt und dabei unerwartete Verknüpfungen generiert. In einer gleichsam poetisch wie brutal wirkenden Szene tanzen Sommer, Kawaguchi und Samaya eine Folge von Ballett-Schritten — haben dabei aber ihre Knie, ihre Arme vor der Brust oder ihre Hände hinter dem Rücken verbunden. Das kann als Kritik an der Disziplinierung des Körpers im Ballett gelesen werden, aber auch als Sinnlichkeit der Restriktion. In einem anderen Moment treten Sommer und Kawaguchi, deren Körper ich beide als asiatisch lese, als Nintendo-Marios mit Einkaufstüten-Tütü auf, die zu Game Boy-Musik eher bemüht als leichtfüßig eine Ballett-Choreografie tanzen (Sound Design, Composition: Nguyễn + Transitory). Damit unterlaufen sie einerseits Perfektionserwartungen, die sowohl ans Ballett als auch an asiatische Körper gestellt werden, und stellen gleichzeitig auf absurde Weise den dem Ballett zugrunde liegenden enorm artifiziellen Stil heraus, den es normalerweise unter dem hart erarbeiteten Schein von müheloser Natürlichkeit zu verstecken versucht. Während sich Schumacher daran macht, im Wok eine echte Nudelsuppe zuzubereiten, freue ich mich über das unverschämte Angebot, über Ballett als YumYum-Suppe nachzudenken.

Unter dem Flickenteppich der überall verteilten YumYum-Werbeplakate und der unterschiedlichen Szenen der Aufführung blitzt immer wieder das Thema antiasiatischer Rassismus auf. Sehr unumwunden drückt es sich in einem vielstimmigen Chor verschiedener marginalisierter Lebensrealitäten aus. Während die Aufnahme läuft und die Performer*innen die Bühne verlassen, verbinden sich Geschichten über Kochen und Essen mit denen über Arbeit und Migration. Doch auch der Auseinandersetzung mit den ästhetischen und vielleicht auch politischen Möglichkeiten von Künstlichkeit, die sich wie ein roter Faden durch „Yum Yum“ zieht, ist das Thema inhärent. Die Literaturwissenschaftlerin Anne Anlin Cheng, die zur langen Geschichte der Ästhetisierung des weiblichen asiatischen Körpers forscht, beschreibt das Potential von Künstlichkeit beispielsweise in fashion als „temporary relief from the burdens of having bodies and their inevitable weighty visibility“ insbesondere für rassifizierte Personen. Künstlichkeit kann ein Ort des Schutzes genauso wie der Gewalt sein, das führt auch das Stück immer wieder vor. Zum Schluss werden all die unzähligen Utensilien auf der Bühne zu einem riesigen Sack zusammengeschnürt, und die Performer*innen verschwinden unter voluminösen Perücken und langen Umhängen. Zu gespenstischer Musik im Dämmerlicht bleibt die Zeit stehen, und es verdampfen alle Differenzen zu einer für mich undefinierbaren Suppe voller überraschender ästhetischer Geschmacksrichtungen. Und so verdichtet sich all das Ungreifbare am Ende doch noch zu einer demütigen Erkenntnis für mich: meiner Unvertrautheit mit den mich umgebenden Alltagsrealitäten der asiatischen Diaspora. Dagegen helfen sicher auch keine Instant-Nudeln, wohl aber zeitintensive Performance-Zubereitungen wie dieser Abend.

„Yum Yum“ von Haus Sommer (Tanz/Choreografie/Bühnenbild: Dasniya Sommer; Tanz/Co-Choreografie/Performance: Michael Schumacher, Yui Kawaguchi, Tara Jade Samaya, Fungi Fung), Premiere: 12.05.2023, ist noch bis zum 14.05.2023 im Ballhaus Ost zu sehen, Tickets unter ballhausost.de.

Haus Sommer – Yum Yum

Premiere
12.5.2023

Nächste Termine:
12.5.2023, 20:00
13.5.2023, 20:00
14.5.2023, 18:00

BALLHAUS OST
Pappel Allee 15
10437 Berlin /Prenzlauerberg
U2 Eberswalderstrasse

Strudel aus Verpackungsmüll zirkulieren im Ozean. Feminine Haie leuchten. Flinke Hände falten Oversize Origami. Seile werden zu Nudeln, zu Gedärmen, zu Geisternetzen. Care-Pas de Deux’ und Slow-food Porn treffen am Wok-Lagerfeuer einer thailändischen Megacity aufeinander. In der Tanzperformance entlädt sich der visuelle Kosmos einer glutamatgeschwängerten Fast Food Welt und aus eurozentristischer Sicht schwer verdauliche Lebensrealitäten führen rituell in absurde Gewässer.

Dasniya Sommer sucht mit Michael Schumacher vom inklusiven Ensemble Meine Damen und Herren, der MMA-Performerin Fungi Fung, der queer-ecologischen Tänzerin Tara Jade Samaya und Yui Kawaguchi Zusammenhänge zwischen Verdauung, Künstlichkeit und Kulturen. Mit Reflexionen über ‘Bodies of Water’ und Hydrofeminismus entsteht eine assoziative Bilderreise für eine kritische Auseinandersetzung mit Antiasiatischem Rassismus (und Exotismus).

Haus Sommer ist das Netzwerk-Label der Tänzerin und Choreographin Dasniya Sommer. In wechselnden Kollaborationen mit anderen Künstler:innen untersucht und erweitert sie die Formensprache klassischen Balletts unter dem Einfluss von Shibari, Body Art und zeitgenössischer Performance Kunst.

Tanz, Choreographie, Stage
Dasniya Sommer
Tanz, Co-Choreographie, Performance
Michael Schumacher, Yui Kawaguchi, Tara Jade Samaya, Fungi Fung
Künstlerische Mitarbeit
Simone Burckhardt
Dramaturgie
Barbara Schmidt Rohr, Marie Baumgarten
Sound Design, Composition
Nguyễn + Transitory
Bühnenbild Assistenz
Mark Schröppel
Critical Companion
Juli Reinartz, Melmun Bajarchuu
Soundassistenz
Dennis Kahn
Technische Leitung
Fabian Eichner
Video, Dokumentation
Pippa Samaya
Produktion
Anna Konrad
Foto by Mayra Wallraff / Design Kruse&Müller

Herzlichen Dank an
Christoph Grothaus – Meine Damen und Herren Ensemble und Sina Schröppel.

Eine Produktion von Haus Sommer in Kooperation mit dem Ballhaus Ost und mit Unterstützung des Meine Damen und Herren Ensembles. Gefördert durch die Prozessförderung des Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Research Routines – Talking Toes

Movement exploration for my instagram podcast as part of the program Dis-Tanzen-Solo. Many thanks to Dachverband Tanz Deutschland e.V. for the support.

Live session: Monday April, 26 at 4pm
www.instagram.com/dasniya_sommer/ 

Talking Toes‘ adds hip action to the previous shoulder exploration ⬇️ because foot habits usually start at the architecture of the pelvis and from there root downward. Activating individual muscles groups in the pelvic region takes a moment since it seems like one massive bone structure, sheltering and protecting our guts from external impact.
Staying on the level of movement research, I am again using PNF -proprioceptive neuromuscular facilitation – a taktile sense ⬇️ to work out axes and patterns of the pelvic joint, and how it’s micro movement travel up the spine if wanted.
At first its not about moving the leg but finding the individual impulse of the right and left pelvic half. Later these impulses are extended into the periphery and shaped to classical forms but originating at the very core.

I am reading into stereometry in dance, or dynamic spatial geometry. Starting.
An arabesque cut in half brakes the idea of the infinite line, as well as the wrist rope. If there is the full circumference of movement, there also is the folded in or the restricted spacial imprint. With smaller reach, with the lower leg being visually deleted. But therefor more differentiation and attention towards surrounding and often neglected parts and their opportunities to move. Now, by immobilising the lower leg, this becomes obvious. The surrounding parts, like toe or sacrum articulation need to take over. Get creative. For a moment it’s a little brain fuck. Sensory unfamiliar. Staminawise harder, but I am after these alternative sources of movement. For now. Twitches in uncoordinated corners of the little toe, and some time later adding goofy fun stuff.
My (not so virgin) lower back also appreciates this routine. Intrinsic fibres between the vertebrae’s are waking up with deeper blood circulation, and if you do it for a while some blood will rush pleasantly across the pelvic floor.

„Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, [Hilfsprogramm DIS-TANZEN/ tanz:digital/ DIS-TANZ-START] des Dachverband Tanz Deutschland.“

GLUTAMAT research

Im Rahmen von GLUTAMAT research stellt die Berliner Choreographin und Tänzerin Dasniya Sommer die Normierung von Körperbildern, Exotismen und Fast Food Konsum in einen irritierenden Zusammenhang. Als Analysetools dienen ihr dabei ein dekonstruierndes Verständnis von klassischem Ballett, die japanische Bondage Variante Shibari und eine originäre Pop Art Adaption.

Konzept, Choreografie, Set design, Kostüme, Tanz: Dasniya Sommer
Tanz und Co-Choreografie: Tara Jade Samaya und Yui Kawaguchi
Critical companion: Ursina Tossi
Kamera und Schnitt: Pippa Samaya

1000 Dank an Tina Pfurr und Anne Brammen für die zweimonatige Residenz! Sie ist Teil des Take Care Residenzen Programms, gefördert vom Ballhaus Ost, Flausen Netzwerk und Fonds Darstellende Künste.

March: Backyard Ballet

Choreographing ‘Slow-ballet’ for my instagram podcast as part of the program Dis-Tanzen-Solo.

Early spring my practice went outdoors. Developing choreographic material at Humboldthain and on the Uferhallen compound. Part of it is to apply authentic movement principles to classical vocabulary. Reducing perfection to marking level (15%) and strip tension plus the classical attitude. Searching a quotidian mode as if walking in the streets.
Unlike often in ballet this quality allows my breathing to switch to an aerobic use of oxygen. The low-fy approach leaves also capacity to watch, hear and react with the environment. In the park when dogs and families walk by there are split second eye contacts which are actually interpersonal.
All in all I am currently searching for a mind state while dancing which can stick to a routine, yet perceives what is going on around and is less busy with ‘showing’.

Later I taught the sequence to Yui and here we are just spacing it together in her backyard. Feels familiar dancing with her since we often trained together in class. There is an underlying beat to the material but it’s intuitive. We need to see each other in the periphery and there is an attempt for synchronicity though I like the slight off-ness between us.

Thanks to the Dachverband Tanz Deutschland e.V. für supporting my choreografic research,
and to Yui Kawaguchi for the video.

„Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, [Hilfsprogramm DIS-TANZEN/ tanz:digital/ DIS-TANZ-START] des Dachverband Tanz Deutschland.“

ROPE BARRE

Tomorrow Friday on Instagram at Dasniya_Sommer – February 26, 4pm

Rope Barre‘ starts with a shoulder blade warm up. With ‚Musculus Subscapularis‘, one of the deep shoulder and breast muscles. Running between the front part of the blade to the upper arm where it inserts on the very inside. When the arm is turned in or pushed against the torso, like when it is freezing or the soul is tensing up, it‘s this M. Subscapularis which get’s active.
Personally both of mine have been injured for a few years. With the arm positions in ballet, with pulling up weights in bondage, or with the arms cross tied behind the back it’s the tendons of this muscle which can get inflamed. (Like to say here that this is not necessarily the ‚fault‘ of the practices, but rather how it’s done and taught.) Nevertheless both ballet and bondage are radical in terms of anatomical intensity (and perhaps from other perspectives). Doing both extensively I see it as the collateral damage of professional ‚use‘ of my body. Nevertheless the price is high. DisTanzenSolo currently supports me to take care of many old dance injuries and at the same time develop a gentle choreographic training routine without production pressure.
This month focus is on developing a somatic strength training for the scapula and it‘s surrounding structures, a not so tiny part of the arm. And because it‘s invisible for our forward looking species I am rediscovering it’s minor movement by sensing it’s location to start with. Inspired by the manual therapeutic practice ‚PNF‘, which I learned about in my physio therapie training more than 15 years ago. I had forgotten about it, but my shoulder misery led me to integrate it in my current daily training and movement research.  ‚PNF‘ means proprioceptive-neuro-fascilitation. Kind of an anatomical self-sensing skill, which most people on the planet use navigating through space. If functioning, this sense tells the mover in which position their joints are. So that also in the dark we know our physical positioning in time and space. That’s the neuro-wiring between the joint capsule- and skin tension, and the brainy part – that‘s how I roughly remember. A pretty awesome and complex sense, which is used mostly without thinking.
For the shoulder blade warm up it‘s necessary to relay on this tactile sense. It’s especially trained in dance and other high coordination sports. But I find the scapula gets often neglected (especially in more conventional classical training), cause it‘s not an obvious articulation like hip or shoulder, and from the old days it‘s all about ‚Isolation‘.

After warming the blade up the routine of a ballet barre follows. The barre is almost an institution by itself I find. A ritual, a codified and useful object, and therefor it’s replaced by ropes. An experimental ‚barre‘ with impromptus steps. Requiring the shoulder girdle to stabilise the arms. For the moment there are no fixed sequences, the guts pour out steps by heart.
The wrist rope make sensible (fühlbar) how the upper limb connects to the blade in the back. From there letting your creative part of the brain take over. Playing with partial restriction. Going back to floor level. Don‘t pull strongly, rather use ropes holding your wrists to push (thrust) down and move rather slow than fast.
There are lot‘s of bridges between, ballet inspired impulses and bondage somatics. Let‘s not hunt shapes! But rather going through them and staying on a sensing level while breathing. And than, once in a while letting go of the concentration part and the muscle support, so that weight is actually falling into ropes or towards the floor. Integrating inner imagery and emo moments can be fun. If you hover over them for a while they might transform, intensify or go away. Think it‘s all valid on an experience level (without forceful phantasies for this round.)
Undoing the ropes can be a moment by itself. Same here, taking the inner drive into the action. Gently, exhausted or wild are colours of mind sets which inform the action/movement quality.
This is my current ‚freeing the shoulder blade and connecting back to my upper limb spirits!‘ tutorial.

Tomorrow Friday on Instagram at Dasniya_Sommer – February 26, 4pm

Trailer: Rope Barre – DisTanzenSolo 

„Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, [Hilfsprogramm DIS-TANZEN/ tanz:digital/ DIS-TANZ-START] des Dachverband Tanz Deutschland.“

Glutamat in Progress

Two weeks into ‘Glutamat’. Researching by myself. Once in a while different dancers are joining on the forth floor of Ballhaus Ost. Collecting material about fast- and slow food behaviour. Climbing up and down the small ladder to fit the set into the space. Eating Ramen. Reading on ballet by ‘Mishima’ (Thx to Gestalta! And yes, he is problematic.) Learning sequences to the dancers, in- and outdoors. Eating Ramen. Checking out Codemiko (Thx to Frances!), this awesome fem streamer and former gaming programer, who drives people crazy on snitch these days. I much enjoy her edgy, over the top style! Here are some in between steps. ..

This research is part of Take Care Residenzen, supported by Ballhaus Ost, Flausen Netzwerk and Fonds Darstellende Künste. Very glad to continue this work in progress which started last year for ‘An unboxing Ballet Beat’. Choreographic documentation on video will be up on this blog from mid April.